Bestattungskosten und Steuern: Was der IRS zulässt

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Die Schnittstelle zwischen Tod und Steuern ist selten eindeutig. Obwohl beides unvermeidlich ist, ist es oft nicht möglich, die Bestattungskosten von der Steuer abzusetzen. Der Internal Revenue Service (IRS) hat strenge Regeln für die Berechtigung, und die meisten Steuerzahler werden die Kriterien nicht erfüllen. In diesem Artikel werden die begrenzten Umstände erläutert, unter denen Bestattungskosten abgeschrieben werden können, und was Sie über die Erbschaftssteuer wissen sollten.

Die Grundregel: Keine persönlichen Abzüge

Im Allgemeinen können Sie Bestattungskosten nicht in Ihrer individuellen Steuererklärung absetzen. Das IRS stuft diese Kosten nicht als qualifizierte medizinische Ausgaben ein und hat daher keinen Anspruch auf Einzelabzüge. Unabhängig davon, ob Sie die Bestattungs- oder Einäscherungskosten einzeln auflisten oder den Standardabzug in Anspruch nehmen, bleiben sie nicht abzugsfähig. Dies ist ein häufiger Punkt für Verwirrung, da viele davon ausgehen, dass Endkosten wie Arztrechnungen behandelt werden.

Wenn Nachlässe abziehen können: Eine seltene Ausnahme

Bestattungskosten können nur dann abzugsfähig werden, wenn sie direkt aus dem Nachlass der verstorbenen Person übernommen werden – und nur dann, wenn dieser Nachlass einen erheblichen Betrag übersteigt. Das IRS erlaubt Abzüge nur, wenn der Nachlass groß genug ist, um eine Bundeserbschaftssteuer auszulösen.

Ab 2025 liegt dieser Schwellenwert bei 13,99 Millionen US-Dollar; Im Jahr 2026 wird er auf 15 Millionen US-Dollar ansteigen. Wenn der Wert des Nachlasses diese Beträge übersteigt, verringern die Bestattungskosten den steuerpflichtigen Wert des Nachlasses und damit die insgesamt geschuldete Erbschaftssteuer. Dies bedeutet, dass der Abzug keine direkte Anrechnung auf Ihre persönlichen Steuern darstellt, sondern eine Reduzierung der endgültigen Steuerschuld des Nachlasses.

Der Nachlasssteuerprozess

Damit ein Nachlass Bestattungskosten geltend machen kann, muss er folgende Bedingungen erfüllen:

  1. Der Nachlass muss Bestattungsunternehmen und damit verbundene Dienstleister direkt bezahlen.
  2. Der Wert des Nachlasses übersteigt die bundesstaatliche (oder bundesstaatliche) Erbschaftssteuerschwelle.
  3. Der Nachlass muss zusammen mit seiner Erbschaftssteuererklärung Anhang J (Formular 706) einreichen, in dem alle abzugsfähigen Ausgaben aufgeführt sind.

Das IRS verlangt eine sorgfältige Buchführung: Alle Belege müssen aufbewahrt werden und die Ausgaben müssen als angemessen und für den Standort und die erbrachten Dienstleistungen angemessen und üblich angesehen werden.

Zustandsvariationen

Die Bundesvorschriften sind streng, einige Bundesstaaten bieten jedoch mildere Abzüge an. In den folgenden Staaten sind Abzüge von der Erbschaftssteuer für Bestattungskosten zulässig, wenn der Nachlass die unteren Schwellenwerte erreicht:

  • District of Columbia
  • Connecticut
  • Hawaii
  • Illinois
  • Kansas
  • Maine
  • Maryland
  • Massachusetts
  • Minnesota
  • New York
  • Oregon
  • Rhode Island
  • Vermont
  • Washington

Überprüfen Sie die Regeln immer beim Finanzministerium Ihres Staates, da sich diese Gesetze ändern können.

Vorausplanung: Alternativen zu Steuerabzügen

Da Bestattungskosten selten abzugsfähig sind, ist eine proaktive Finanzplanung unerlässlich. Betrachten Sie diese Alternativen:

  • Voraus bezahlte Bestattungspläne: Diese Vereinbarungen fixieren die Kosten zu den heutigen Preisen und schützen so vor Inflation.
  • Lebensversicherung: Eine Police kann Bestattungskosten abdecken und so dem Nachlass oder den Begünstigten sofortige Mittel zur Verfügung stellen.
  • Zweckgebundene Ersparnisse: Ein separates Sparkonto, das für die endgültigen Ausgaben vorgesehen ist, stellt sicher, dass die Mittel verfügbar sind, ohne dass sich dies auf das steuerpflichtige Einkommen auswirkt.

Fazit

Bestattungskosten sind in der Regel nicht steuerlich absetzbar, außer in seltenen Fällen, wenn der Nachlass groß genug ist, um eine Erbschaftssteuer auf Bundes- oder Landesebene zu erheben. Die meisten Personen haben keinen Anspruch auf diesen Abzug, sodass eine proaktive Finanzplanung der zuverlässigste Ansatz zur Verwaltung dieser Kosten ist. Das Verständnis der IRS-Regeln und die Prüfung alternativer Finanzierungsmöglichkeiten stellen sicher, dass Sie finanziell auf das Unvermeidliche vorbereitet sind.